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Sommerhitze

Sommerhitze: So bleiben Sie cool, fit und gesund …

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Lange Zeit im Jahr sehnen wir uns nach dem Sommer – hält die sommerliche Wärme über mehrere Tage oder Wochen an, wird dies von vielen Menschen zunehmend als Belastung empfunden. Für gesunde Erwachsene sind bei Hitzeperioden bzw. Hitzewellen und normalem Lebensstil keine gesundheitlichen Probleme zu erwarten – vorausgesetzt: sie nehmen ausreichend Flüssigkeit und Nahrung zu sich und vermeiden übermäßige Sonneneinstrahlung. Hochsommerliche Temperaturen erfordern ein angepasstes Verhalten. Was kann jeder Einzelne für sich oder andere tun?

  • Sie müssen Ihrem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen. Hierzu eignen sich kühle (nicht kalte) Getränke wie Trinkwasser, Wasser-Saft-Gemische, salzarme Brühen. Vermeiden Sie Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee oder Zuckerhaltiges.

  • Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Günstiger ist es sich im Schatten oder in abgedunkelten Räumen aufzuhalten. Nutzen Sie die aussen liegenden Sonnenschutz-Jalousien.

  • Nutzen Sie die kühleren Nacht- und Morgentemperaturen zum intensiven Lüften der Räume. Lassen Sie die Türen und Fenster geschlossen, wenn die Außentemperatur höher ist als die Raumtemperatur.

  • Nutzen Sie bitte in Absprache in Ihrem Arbeitsbereich die Gleitzeitregelungen der TU Dortmund.

  • Tragen Sie leichte, luftdurchlässige, helle Kleidung.

  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengung, insbesondere in der Mittags- und Nachmittagshitze. Kalte Waschungen (z. B. mit einem Waschlappen) regen den Kreislauf an und führen durch Verdunstung des Wasser zu einer Abkühlung.

  • Schalten Sie Wärmequellen wie Elektrogeräte oder Lampen aus.

  • Achten Sie auf Ihre Kollegen, Familie und Bekannten. Auch sie sollten sich entsprechend der hohen Sommertemperaturen verhalten.

  • Nicht in geschlossenen parkenden Fahrzeugen aufhalten.

  • Verwenden Sie Sonnenschutzcreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung bei Ihrem Aufenthalt im Freien.

Als Hilfestellung wurde gemeinsam mit dem betriebsärztlichen Dienst ein Merkblatt erstellt, das Sie hier herunterladen können.

Aus gegebenen Anlass müssen wir an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass der Wunsch nach leichter Bekleidung nicht die eigene Sicherheit gefährden darf. Schutzkleidung ist auch an heißen Tagen unerlässlich. Wenn die Schutzkleidung zur großen Belastung wird, dann überprüfen Sie bitte tätigkeitsbezogen (siehe Gefährdungsbeurteilung) ob die Schutzwirkung bei einigen Tätigkeiten entbehrlich sein könnte. Wenn z. B. bei Arbeiten an drehenden Teilen eng anliegende Kleidung (Maschinenschutzanzug) gefordert sein sollte, erfüllt auch ein T-Shirt diese Bedingung. Muss zusätzlich mit herausspritzendem Kühlschmierstoff gerechnet werden, ist die Jacke dennoch notwendig.

Hier erhalten Sie einen Überblick bei welchen Innenraumtemperaturen an Arbeitsplätzen Maßnahmen zu ergreifen sind. Die Angaben beziehen sich auf die Technische Regel für Arbeitsstätten (ASR 3.5).

  • 26 bis 30 oC

Die Lufttemperatur in Arbeitsräumen soll + 26 oC nicht überschreiten. Steigt sie bei sommerlicher Hitze an, so sollen wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um die Beanspruchung der Beschäftigten zu reduzieren. Dazu zählen etwa morgendliche Lüftung, Sonnenschutzjalousien, die Nutzung von Gleitzeitregelungen oder die Bereitstellung von Trinkwasser.

Die Technische Regel enthält den Hinweis, dass es in Einzelfällen bei über 26 oC  zur Gesundheitsgefährdung kommen kann, etwa bei schwerer körperlicher Arbeit oder durch Tragen besonderer Schutzkleidung, aber auch gesundheitlich vorbelastete oder besonders schutzbedürftige Beschäftigte können gefährdet sein. In diesen Fällen ist über weitere Maßnahmen anhand einer angepassten Gefährdungsbeurteilung zu entscheiden.

  • 30 bis 35 oC

Steigt die Raumtemperatur auf über 30 oC, so müssen die oben genannten Maßnahmen ergriffen werden.

  • Über 35 oC  

Überschreitet die Raumtemperatur die Marke von 35 oC, so ist der Raum vorübergehend als Arbeitsraum nicht geeignet. Die jeweiligen Vorgesetzten und die Beschäftigten der TU Dortmund werden gebeten, nach pflichtgemäßem Ermessen die ggf. erforderlichen individuellen Maßnahmen zu ergreifen. Wegen der stark unterschiedlichen Bereiche der TU Dortmund sind die Arbeitsbedingungen und die Maßnahmen einzelfallbezogen - vor dem Hintergrund der Fürsorgepflicht - im Rahmen Ihrer Tätigkeiten festzulegen.